Kurkuma - die gesunde Knolle

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Kurkuma - Kurkumin

oder auch Gelbwurz 

 

Hallo Ihr Lieben!

Ich wollte heute mal auf eines meiner Lieblingsgewürze eingehen.

Dass qualitative Kräuter und Gewürze wahre „Wunder“ vollbringen können ist allgemein hin bekannt. Doch ab und an führe ich mir gerne wieder vor Augen, WAS so ein schlichtes Gewürz, in diesem Fall Kurkuma, doch tatsächlich alles im Stande ist zu reparieren und zu unterstützen.

Kurkuma ist hellgelb und dem Curry optisch zum verwechseln ähnlich. In der traditionellen chinesischen und indischen Medizin ist es eine nicht mehr wegzudenkende Arznei.

Zahlreiche Studien und wissenschaftliche Forschungen haben bereits schon gezeigt, dass Kurkumin (ein Kurkumabestandteil) ebenso entzündungshemmend und antioxidativ im Körper vorgeht, wie so manch bekanntes Medikament. 

 

Vorweg muss ich nochmals betonen, dass hierbei unbedingt auf Bioqualität geachtet werden sollte - alles andere ist chemisch aufbereitet und bestrahlt.

 

Bei regelmäßiger und in schwerwiegenden Fällen sogar durch hochdosierte Anwendung kann Kurkuma wie folgt hilfreich sein.

 

  • generell helfend bei Entzündungen aller Art

  • bei Schlaganfall und Herzinfarkt (durch Verhinderung der Oxidation von Cholesterin)

  • Durch den Bestandteil an Vitamin B6/B12 wird der Homocysteinspiegel im Gleichgewicht gehalten (darüber schreibe ich demnächst noch einen extra Post)

  • bei Atemwegserkrankungen im Allgemeinen

  • bei Darmerkrankungen

  • bei Lebererkrankungen

  • und auch bei entgiftenden Kuren und Therapien kann es ein super Helfer sein

 

So - und am Ende des Kurzüberblicks darf ich Euch auch auf einen kleinen Nachteil von Kurkuma hinweisen: Er färbt tierisch. :-) Also ich ziehe meistens Handschuhe an, wenn ich ein Gericht mache, wo ich das Gewürz mit bloßen Hände berühren muss.

Ansonsten kann man aber sagen, dass man Kurkuma nicht nur bei asiatischen Gerichten anwenden kann. Ich mische Kurkuma fast immer etwas mit unter. Der Geschmack fällt hierbei nicht ins Gewicht - anders wie bei Curry.

Bei allen Suppen, Soßen oder z.B. Bolognese kann man je nach Menge, bedenkenlos 1,2,3 Teelöffel darunter mischen, am besten aber erst zum Schluss nachdem alles schon hoch erhitzt wurde. Oder einfach einen Löffel mit heißem Wasser aufgießen und als Tee genießen.

Wer interessiert ist daran, sich für einen möglichen „Notfall“ auszustatten, um bei der nächsten Bronchitis oder Grippe gewappnet zu sein, hat auch die Möglichkeit Kurkuma in Kapselform zu kaufen. Dort wird das Gewürz nämlich nochmal in Verbindung mit Piperin (ein Wirkstoff vom schwarzem Pfeffer) gebracht, der die positive Wirkung nochmal um ein vielfaches verstärken soll.

 

Klingt alles fast zu schön um wahr zu sein - nicht wahr. Ich werde jedenfalls die besagten Kapseln bei nächster Gelegenheit testen und euch dann hier unter diesem Post nochmal ein Feedback dazu geben.

 

Wenn ihr bereits Erfahrung mit Kurkuma gemacht habt, dann freu ich mich über Eure Erzählungen.

Alles Liebe

Andrea