Veganer Apfel-Nusskuchen

Lecker! 

Lecker! 

Weihnachtsstimmung vorprogrammiert.

 

Ein typisches, veganes Kuchenrezept hatte ich mir für heute vorgenommen.

Ganz bewusst war es eines, mit Apfel als Zutat. Denn damit habe ich wenigstens schon mal einen meiner beiden Söhne auf meiner Seite. Doch ich geb’s zu, etwas skeptisch war ich anfangs schon. So ganz ohne Ei und dem klassischen Mehl…..man darf gespannt sein.

Vorweg noch eine wichtige Info: Für dieses Rezept verwendet man idealerweise eine Küchenmaschine. Ich hab’ ja immer noch keine und musste mir meinen 1,5 Liter Mixer aus dem Keller zur Hilfe holen. Es hat damit zwar auch funktioniert, doch praktisch war es nicht wirklich.

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Zutaten:

Boden

  • 200-300 g Mandeln (Als Alternative bereits Gemahlene nehmen)

  • 1 Tasse Buchweizenmehl 

  • 2 TL Zimt

  • 4 EL Honig

  • 6 EL Kokosöl

  • 6 Medjool Datteln (das sind die, die offen bei der Obstabteilung zu finden sind. Alternativ aber auch verpackte Bio-Datteln)

Füllung:

  • 200-300 g Haselnüsse (Als Alternativ bereits Gemahlene nehmen)

  • 1/2 Tasse Hafermilch

  • 3-4 EL Mandelmus/Cashewmus

  • 6 Medjool Datteln oder 1 ganzer Apfel

  • 4 EL Ahornsirup

Topping:

  • ca. 100 g Haselnüsse (gehackt)

  • 1 EL Ahornsirup

  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Erstmal den Ofen auf 180 Grad vorheitzen. Dann schon einmal gewünschtes Kuchenblech mit Kokosöl bestreichen oder aber auch gerne Backpapier verwenden.

Für den Boden beginnt man damit, die Mandeln in den Mixer/die Küchenmaschine zu geben und zu mahlen bis eine mehlige Konsistenz entsteht. Gefolgt darauf kommt das Buchweizenmehl und der Zimt. Nun gehts weiter mit dem Rest. Honig, Kokosöl und Datteln in den Mixer geben und solange bearbeiten, bis eine zähe Masse entsteht. Hierbei kann auch nach Belieben etwas Hafermilch/Wasser helfen, den Teig gleichmäßig zu vermengen.

Wenn das geschafft ist, alles auf das vorbereitete Blech geben und mit den Fingern verteilen. Etwas Mehl an den Händen bewirkt hier wahre Wunder, da der Teig echt sehr klebrig ist - doch die Mühe lohnt sich.

Für ca. 10 - 15 Minuten in den Backofen geben.

Für die Füllung sollten auch jetzt die Haselnüsse in den Mixer und gemahlen werden. Die Hafermilch dazu und alles gut vermengen. Dann das Mandelmus und den Ahornsirup hinzugeben und nochmals alles gut durchrühren. Jetzt die Datteln dazu bzw wer lieber Apfel in die Füllung möchte muss diesen jetzt schälen und in kleine viereckige Stücke schneiden, in die Füllung geben und einmal kurz mit durchmixen.

Sobald der Boden aus dem Ofen kommt, sollte man ihn noch etwas auskühlen lassen. Wenn er denn dann ausgedampft hat, die Füllung drauf geben und mit einem Löffel gleichmäßig verteilen.

Für das finale Topping  ein bis zwei Äpfel in Scheiben schneiden und auf dem Kuchen verteilen. Die gehackten Haselnüsse in einer kleinen Schüsseln mit dem Ahornsirup und dem Zimt kurz verrühren. Zum Schluss über die Äpfel streuen und ab in den Ofen für ca. 10 - 15 Minuten.

Wenn ihr den Kuchen aus dem Ofen nehmt, kann er gut und gerne noch eine Weile durchziehen (Am nächsten Tag schmeckt er dann richtig saftig)

Ich mag ihn aber ehrlich gesagt lieber wenn er noch warm ist.

 

Man muss ganz klar sagen, dass man den Kuchenboden nicht wirklich vergleichen kann, mit herkömmlichen Teigen. Doch ich war echt erstaunt wie lecker und süß das Ergebnis geworden ist.

Was mich echt noch viel mehr gefreut hat, dass meinem Sohn diese Variante tatsächlich, ehrlich geschmeckt hat. Und wie schon gesagt, wenn es um Apfelkuchen geht, hat bei ihm normalerweise kein anderer einer Chance, als der von seiner heißgeliebten Oma.

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Viel Spaß beim Experimentieren!

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